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Füllungen
Ein Loch im Zahn kann nicht von selbst ausheilen! Meldungen aus der Presse, dass Medikamente, Ozontherapien oder Laserbestrahlungen hier helfen, sind leider immer noch Utopie! Nur eine Füllung durch den Zahnarzt kann den weiteren Kariesprozess und damit die weitere Zerstörung des Zahnes aufhalten. Verschiedenste Materialien sind hier in den letzten Jahren entwickelt worden, die sich hinsichtlich Ästhetik, Belastbarkeit, Haltbarkeit, Arbeitsaufwand und Kosten sehr unterscheiden. Welche Alternativen gibt es?
Amalgam Das Amalgam wird seit mehreren Jahrzehnten weltweit als direkter Füllungswerkstoff eingesetzt. Es lässt sich gut verarbeiten, wird sofort in den Zahn eingebracht, ist auch für größere Defekte geeignet, ist haltbar und wird von den Krankenkassen als einziges Füllungsmaterial voll übernommen. Nachteile: Die metallische, dem Zahn nicht ähnliche Farbe und der Quecksilbergehalt, der wissenschaftlich nicht untermauerte Spekulationen über mögliche gesundheitliche Schäden ausgelöst hat. Nach Untersuchungen durch die DGZMK und andere seriöse Gesellschaften sind gesundheitliche Schädigungen dadurch nicht nachweisbar.
Inlays
Inlays, auch Einlagefüllungen genannt, bieten den Zähnen ein Mehr an Haltbarkeit und Ästhetik, je nach Material. Sie werden nach einem Abdruck im zahntechnischen Labor hergestellt und werden mit einem geeigneten Kleber oder Zement im Zahn fixiert. - Goldinlays
Gold kommt - bis auf seine Farbe - den Eigenschaften eines Zahns sehr nahe. Es ist korrosionsstabil, druckbeständig und sehr gut verträglich. Goldinlays halten extrem lange, wenn sie gut gepflegt werden und sind daher die dauerhafteste und damit auch wirtschaftlichste Lösung.
- Keramikinlays
Sie können in verschiedenen Verfahren hergestellt werden, entweder in einem direktem Fräsverfahren in der Praxis (Cerec) oder nach einem Abdruck im Labor. Vom eigenen Zahn ist das Keramikinlay vom Laien überhaupt nicht mehr zu unterscheiden und ist deshalb auch kosmetisch besonders überzeugend.
- Kunststoffinlays
Sind ebenfalls kosmetisch überzeugend, jedoch wegen des weicheren Materials nicht so langlebig.
Kunststoffüllungen Weitere Alternativen sind Kompomere, Komposite oder Glasionomere Diese plastischen Materialien werden zum Teil in sehr aufwändigen Verfahren in Mehrschichttechnik entweder direkt am Patienten angewendet oder auch im Labor gefertigt. Wegen der sehr unterschiedlichen Materialeigenschaften haben Kunststoffe eine unterschiedliche Lebensdauer und einen sehr genau zu definierenden Einsatzbereich. Für große Füllungen eignen sich diese Materialien dauerhaft jedoch nicht.
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